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Disziplin hat zum Teil ein schlechtes Image. Sie klingt nach Härte, nach Durchhalten um jeden Preis, nach innerem Drill. Viele verwechseln sie mit Zwang oder mit einem Leben ohne Leichtigkeit.

Disziplin ist nicht spektakulär. Sie passiert nicht im Moment der großen Entscheidung, sondern in den vielen kleinen Momenten danach. In denen niemand zuschaut. In denen es kein Lob gibt. In denen sich nichts sofort verändert.

Disziplin ist kein Gefühl. Im Gegenteil: Meist fehlt genau das Gefühl, das wir gern hätten. Keine Motivation, kein Flow, kein inneres Feuer. Disziplin beginnt dort, wo diese Dinge aufhören. Sie ist die Entscheidung, trotzdem weiterzugehen. (Schweinehund besiegen)

Disziplin hat nichts mit Selbstquälerei zu tun. Sie bedeutet nicht, die eigenen Bedürfnisse zu ignorieren oder sich über Grenzen hinwegzusetzen. Echte Disziplin ist leiser. Sie ist eine Form von Selbstrespekt. Sie sagt: Ich nehme mich ernst genug, um das zu tun, was mir langfristig gut tut – auch wenn es sich heute nicht gut anfühlt. (Deswegen nennen mich einige dominant)

Disziplin zeigt sich im Alltäglichen. Im Wiederholen. Im Anfangen, obwohl man schon weiß, dass es heute nicht leicht wird. Sie lebt nicht vom Höhepunkt, sondern vom Dazwischen. Von den unscheinbaren Tagen, die keinen eigenen Namen tragen.

Vielleicht ist genau das ihr Kern: Disziplin ist Treue. Nicht zu einem Idealbild, nicht zu Perfektion, sondern zu einer eigenen Entscheidung. Sie fragt nicht ständig, ob es sich lohnt. Sie fragt nur: Was habe ich mir versprochen?

Disziplin ist das Bleiben. Nicht das Brennen.Und vielleicht ist sie genau deshalb so kraftvoll, weil sie nichts beweisen will.

Ich liebe Disziplin.

Nicht die laute, harte Version. Sondern die stille. Disziplin bedeutet für mich nicht Strafe oder Zwang.

Sie bedeutet Training.

Wiederholung.

Vertrauen in den Prozess.

Wenn ich immer wieder dasselbe tue, muss ich nicht jedes Mal neu entscheiden. Der Körper weiß, was zu tun ist.

Der Geist wird ruhig.

Disziplin nimmt Druck heraus.

Sie befreit vom ständigen Abwägen, vom inneren Chaos. Sie schafft einen Rahmen, in dem ich wachsen kann. Im Training ist das offensichtlich:

Wer regelmäßig übt, wird stärker.

Nicht durch Gewalt, sondern durch Kontinuität.

Der Körper lernt.

Der Geist folgt.

Viele spirituelle Traditionen wissen das seit Jahrhunderten. Disziplin ist dort kein Selbstzweck, sondern ein Weg zu Klarheit. Durch Wiederholung entsteht Tiefe. Durch Struktur entsteht Freiheit.

Disziplin heißt:

Ich erscheine.

Ich bleibe.

Ich trainiere – meinen Körper, meinen Geist, mein Leben.

Und irgendwann wird aus Anstrengung Ruhe.

Aus Wiederholungen können Gewohnheiten werden…. So funktioniert auch Umstrukturierung…. 1% Regel usw

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