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Ostara (auch Eostre) ist eine germanische Frühlingsgöttin, die mit Fruchtbarkeit, Morgenröte und dem Neubeginn der Natur verbunden wird.

Der Name hängt sprachlich mit Easter (Ostern) zusammen.

Was Ostara ursprünglich war…

Ostara bezeichnete vermutlich ein Frühlingsfest zur Tagundnachtgleiche im März (um den 20.–21. März).

Dabei feierten Menschen:

-Den Beginn des Frühlings

-Die Rückkehr des Lichts

-Fruchtbarkeit von Mensch, Tier und Feldern

Typische Symbole waren:

🥚 Eier → neues Leben

🐇 Hasen → Fruchtbarkeit

🔥 Feuer → Sonne und Wiedergeburt der Natur

🌸 Blumen und junge Zweige

Viele dieser Symbole findet man heute noch bei Ostern.

Historische Quellen

Die Göttin Ostara wird hauptsächlich erwähnt von Bede (8. Jahrhundert) Er schrieb, dass ein germanischer Monat „Eosturmonath“ nach einer Frühlingsgöttin benannt war. Es gibt nur wenige direkte historische Belege, deshalb diskutieren Historiker bis heute, wie verbreitet der Kult wirklich war.

Warum Ostara heute kaum noch gefeiert wird

Der wichtigste Grund ist die Christianisierung Europas.

Ab etwa dem 4.–10. Jahrhundert:

Christliche Missionare ersetzten heidnische Feste.. Bestehende Bräuche wurden in christliche Feiertage integriert, der Frühlingskult ging im Osterfest auf. So blieb vieles erhalten, aber mit neuer Bedeutung.

Beispiele:

Altes Frühlingssymbol

Heute bei Ostern

Eier (Fruchtbarkeit)

Ostereier

Hase – Osterhase

Frühlingsfest – Osterfest

Wird Ostara heute doch noch gefeiert?

Ja – aber eher in kleinen Gruppen:

Neopaganism

Wicca

moderne Naturreligionen

Dort ist Ostara eines der Jahreskreisfeste und wird mit Ritualen, Feuer, Frühlingsblumen und Naturzeremonien gefeiert.

Moderne Rituale:

Samen pflanzen , Naturspaziergänge, Frühlingsaltäre mit Blumen, Meditation zum Neubeginn

Kurz gesagt:

Ostara verschwand nicht komplett – es wurde größtenteils vom christlichen Osterfest übernommen.

Eine bekannte Theorie verbindet den Osterhasen mit der Göttin Ostara.

Der deutsche Mythologe Jacob Grimm schrieb im 19. Jahrhundert, dass:

Der Hase ein heiliges Tier der Frühlingsgöttin Ostara gewesen sein könnte. (Ich habe 2025 quasi als Einstand auf meinen neuen Wohnsitz, den Osterhasen von Pasewalk erwischt – er sprang mitten in meinen Radkasten, das war eine ganz komische Geschichte….) Heute wo ich diesen Text hier ausgearbeitet habe, ergibt das alles noch mehr Sinn… Manchmal denke ich, hoffentlich kommt keiner mit ner weißen Jacke vorbei….

Hasen galten bzw gelten wegen ihrer extremen Fruchtbarkeit als Symbol für neues Leben (krass, da ergibt es auch Sinn rammeln, wie Kanickel)

Daraus entwickelte sich möglicherweise später der Easter Bunny, der Eier bringt. (Eier stehen für Neubeginn)

Auch interessant:

Der Hase war in vielen Kulturen ein Mond- und Fruchtbarkeitssymbol.

Warum Eier so wichtig waren. Eier galten schon lange vor dem Christentum als Symbol für Geburt und Wiedergeburt.

Beim Frühlingsfest wurden Eier:

Bemalt, als Geschenk gegeben, vergraben oder geopfert. Das sollte Fruchtbarkeit für Felder und Tiere bringen. Diese Tradition lebt heute noch in den Ostereiern des christlichen Festes Easter weiter. (doch keiner bbzw die Wenigsten kennen den Grund)

Wie ein mögliches Ostara-Ritual ausgesehen haben könnte

Da es kaum schriftliche Quellen gibt, rekonstruieren Historiker und moderne Naturreligionen Rituale ungefähr so:

-Ort: Ein Wald oder eine Lichtung

-Ritual: Frühlingsfeuer entzünden – Symbol für die stärker werdende Sonne

-Blumen und junge Zweige opfern – Dank an die Natur

-Eier segnen oder verstecken – Symbol für neues Leben

-Tanz im Kreis – Feier der wiederkehrenden Lebenskraft

-Sonnenaufgang beobachten (mach ich jeden Tag, ich bin eine Mondanbeterin)

Warum Ostara mit dem Osten verbunden ist

Der Name Ostara hängt mit dem Wort „Osten“ zusammen.

Denn im Osten: Geht die Sonne auf, beginnt der neue Tag, symbolisch entsteht neues Leben.

Darum bedeutet Ostara auch ungefähr:

„Göttin der Morgenröte“

Eine Sache finden viele besonders faszinierend:

Viele Bräuche, die wir heute als christliche Ostertradition kennen, könnten ursprünglich heidnische Frühlingsrituale gewesen sein.

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