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Das Brandschatzen der kaiserlichen Truppen während des Dreißigjährigen Kriegs bringt Leid und Elend über die Menschen auf der Insel Usedom. Der koserower Pfarrer Abraham Schweidler und seine Tochter Maria versuchen die Not zu lindern, indem sie den von Maria im Streckselberg  gefundenen Bernstein verkaufen, und von dem Geld Brot für die hungernden Koserower erwerben. Maria wird vom Amtshauptmann Appelmann begehrt und bedrängt, die 15-Jährige weist ihn jedoch ab. Appelmann benutzt – um sie sich doch noch gefügig zu machen – daraufhin den für die Dorfbewohner unerklärlichen Geldbesitz Marias als Grund, sie der Hexerei zu bezichtigen, und unter den Ritualen der Hexenverfolgung Folter und Qualen erleiden zu lassen. Am 30. August 1630 wird sie auf den Scheiterhaufen geführt, doch Graf Rüdiger von Nienkerken befreit sie aus ihrer Not und nimmt sie zur Frau.

Im Vorwort der ersten Ausgabe der Bernsteinhexe von 1843 gab Meinhold vor, das Buch sei die überarbeitete Wiedergabe einer Chronik aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, verfasst vom Vater der „Bernsteinhexe“, dem damaligen Koserower Pfarrer Abraham Schweidler. Meinhold, Pfarrer Schweidlers Amtsnachfolger, habe das schadhafte Manuskript nach 200 Jahren in der Koserower Kirche in einer Nische unter einem Chorgestühl entdeckt. Das Buch erschien mit dem Untertitel: Der interessanteste aller bisher bekannten Hexenprozesse, nach einer defekten Handschrift ihres Vaters, des Pfarrers Abraham Schweidler in Coserow auf Usedom.

Tatsächlich wurde der Roman zunächst als ein historisch korrektes Originaldokument aus dem 17. Jahrhundert aufgefasst. Als Meinhold schließlich seine eigene Urheberschaft einräumte, wurde dies zunächst von weiten Teilen der Öffentlichkeit angezweifelt. Friedrich Hebbel wies in einer Abhandlung nach, dass es sich zweifelsfrei um ein Kunstwerk aus der Fantasie eines Dichters handeln müsse. Hebbel kritisiert die „erkünstelte, zurechtgemachte Sprache“ der Bernsteinhexe, die „bloss notwendig für den Nebenzweck des Verfassers, für die beabsichtigte Täuschung“ gewesen sei, dem Werk sonst jedoch geschadet habe.

Die Bernsteinhexe basiert auf der Erzählung Die Pfarrerstochter von Koserow, die Meinhold bereits im Jahr 1826 niederschrieb. Die Niederschrift dürfte ausgelöst sein durch die Lektüre des Koserower Kirchenbuches, das im Pfarrhaus aufbewahrt wurde. Einer seiner Amtsvorgänger hatte tatsächlich seine der Hexerei bezichtigte Tochter auf dem Scheiterhaufen verloren. Hinzu kamen umfangreiche Recherchen historischer Dokumente wie etwa Gerichtsprozessakten. Meinhold reichte die Erzählung beim Wiener Modenjournal ein, jedoch wurde der Abdruck unter Verweis auf die „lobende Beziehung der Novelle auf den schwedischen Protestanten Gustav Adolf“ von der katholischen Wiener Zensur untersagt.

Meinhold arbeitete die Erzählung nach intensiven Studien der heimatlichen Sprache im 15. Jahrhundert in den 1830er Jahren in eine Art autobiografische Schilderung (mit wörtlichen Reden in antiquisierender Sprache) um. In den Jahren 1841 und 1842 veröffentlichte er Auszüge aus dem vorgeblichen Manuskriptfund in dem Periodikum Christoterpe. Der Preußenkönig wurde auf die angeblich 200 Jahre alte Quelle aufmerksam und forderte am 16. April 1842 das gesamte Manuskript an. Meinhold musste seinem König die eigene Urheberschaft einräumen. Der König selbst, der den Pfarrer seit seiner Zeit als Kronprinz persönlich kannte, veranlasste 1843 den Druck nebst täuschendem Vorwort.

Leider kann ich aus Datenschutzgründen und Urheberrechten, hier keine ganze Geschichte veröffentlichen. Aber eines sei euch allen gesagt, für mich und viele Urlauber, ist Koserow, ein sehr magischer Ort und wenn man die Gesichte richtig durchschaut, dann versteht man auch, weshalb es hier viele Sachsen und Preußen gibt…. Schon unsere Vorfahren bzw Ahnen, waren hier und was ist, wenn unser Leben wirklich wie in einer Matrix ist… alles wiederholt sich immer und immer wieder….. Die Zyklen sind nicht willkürlich…. Auf der ganzen Insel gibt es viele Mythen und Geheimnisse, manche Menschen sind sehr sonderbar andere sehr geheimnisvoll und wieder andere sehr redseelig. Ich habe in der kurzen Zeit, wo ich nun hier lebe, viele Menschen kennen gelernt und vieles wurde mir zugetragen… Manchmal bin ich schockiert, manchmal erfreut und oft verwundert, aber manchmal sogar beeindruckt und ab und zu lerne ich dann auch wieder neues… Hier her zu kommen, war die beste Entscheidung meines Lebens… ich bin meinem Herzen gefolt und morgen erzähle ich euch meine Geschichte, wie ich hier her gekommen bin, das werde ich nämlich sehr oft gefragt…..

Ich bin dank einer sehr lieben Frau, darauf gestoßen, dass ich heute in dem Haus der Bernsteinhexe wohne… seit dem ich das weiß, ist mir manchmal ein bisschen komisch, aber wer weiß, wofür es gut ist…

Wenn es draußen arg stürmt, dann wackelt es oben sogar ein bisschen…als jetzt so richtig kalt war, sind die Spalte der Risse auch vergrößert gewesen…..

Mythos oder wahre Geschichte…. was glaubst du!?

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